Den Buchbinder Wanniger gab es in München, den Buchbinder Weith gibt es in Zwickau. Seit nunmehr hundert Jahren heißt es in der Stadt “Der Weith machts”, wenn man etwas binden lassen möchte. Was nicht jedem Gründer eines Familienunternehmens gelingt - Buchbinder Richard Weith glückte es: Seine 1906 in Zwickau gegründete Firma wurde 1947 vom Sohn, Gerhard Weith sen., und 1970 vom Enkel, Gerhard Weith jun., übernommen und weitergeführt.

 

Mit Umsicht und Tüchtigkeit gelang es, das kleine Unternehmen durch die Fährnisse des Jahrhunderts zu steuern. Die Spezialisierung auf das nur von Hand zu machende Besondere wie Leder- und Pergamenteinbände, alte Bindetechniken, Goldprägungen u.ä. sicherte den Weiths in der DDR-ZEIT das Überleben.
Nach der Wende gab es umfangreiche Modernisierungen. Ehefrau Edith sorgte mit der Anschaffung eines Kopierers für die Erweiterungen der Produktpalette und schuf die Voraussetzungen für das weitere Bestehen der Firma.
 
Seit 1999 steht zum ersten Mal eine Frau am Steuer des Unternehmens. Von Gerhard Weith jun. übernahm Tochter Kathrin Kobarg-Weith, Buchbindemeisterin seit 1997, die Geschäftsführung. Damit hielten zahlreiche Neuerungen Einzug: Der Digitaldruck ist jetzt ein wesentlicher Bestandteil der Produktpalette, des Weiteren wurde das Leistungsangebot um die Bilderrahmung und den Transferdruck auf verschiedene Materialien erweitert. Doch auch heute werden noch kostbare, jahrhundertealte Bücher nach ebenso alten Techniken aufgearbeitet. Wenn Bedarf an Druckarbeiten und gebundenen Kopien (auch in kleinsten Auflagen) besteht, wenn Sonderformate und Sonderpapiere gewünscht werden, weiß man, die Buchbinderei Weith ist die richtige Adresse.

 

Die bewährten Traditionen werden heute mit der modernsten Technik in Einklang gebracht -

„Der Weith macht’s”

  

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